Herzlich Willkommen bei KOSI.MA!

KOSI.MA, das Kompetenzzentrum zu sexuell übertragbaren Infektionen in Mannheim ist ein Angebot für alle Bürger_innen, die Fragen haben oder Unterstützung suchen rund um die Themen HIV/Aids sowie andere sexuell übertragbare Infektionen (STI).

Ganz egal welcher sexuellen Orientierung oder Identität Sie sich zugehörig fühlen, Sie sind bei uns willkommen!

Aktuelle Meldungen

HIV-Umfrage
Die Deutsche Aidshilfe führt aktuell eine Umfrage zum Leben mit HIV durch. Egal, ob du als HIV-positiver Mensch Diskriminierungserfahrungen machst oder nicht: deine Stimme zählt! Mehr Infos und die Umfrage gibt es hier: https://hiv-diskriminierung.de/online-umfrage

Mitmach-Aktion der Deutschen Aidshilfe zu #wissenverdoppeln
Die Deutsche Aidshilfe möchte mit einer Videobotschaft am Welt-Aids-Tag (1.12.2020) feiern, dass HIV unter Therapie (unter der Nachweisgrenze) nicht übertragbar ist (n=n). Alle Menschen sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, genauere Infos gibt es hier: https://www.aidshilfe.de/mach-mit-wissenverdoppeln-2020

Checkpoint - Neuerung
Um unser Angebot weiterhin aufrechterhalten zu können, müssen wir ab September pro Test beim Checkpoint eine Pauschale von 10 € verlangen. PrEP-Checks werden 50 € kosten. Bezahlt werden kann bar oder mit Karte, weitere Bezahlmethoden werden noch geplant. Bei finanziellen Engpässen kann man sich gerne an uns wenden, dann finden wir gemeinsam eine Lösung.

Nächster freier Termin: 08.10.2020
Bitte am 23.09. ab 9 Uhr zur Anmeldung anrufen!
Mehr Infos hier

Keine Deutschkenntnisse? Informationen zu Sexualität, sexueller Gesundheit, HIV und anderen STI auf 13 verschiedenen Sprachen:
Das Projekt Zanzu der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Sensoa, dem Flämischen Expertenzentrum für Sexuelle Gesundheit, bietet Informationen zu Liebe, Sexualität und Gesundheit auf 13 verschiedenen Sprachen inklusive Audio- & Bildunterstützung.

21.07. Internationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen

Es wird der Menschen gedacht, die an den direkten Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. 2019 waren es 1.398 Menschen in Deutschland, 9 wurden in Mannheim verzeichnet (die Dunkelziffer ist schätzungsweise um einiges höher).

Das bundesweite Motto dieses Jahr lautet: „Wohnraum, soziale und medizinische Hilfen müssen ein Menschenrecht sein – ob mit oder ohne Corona/COVID 19“

Mehr Infos hier: https://www.gedenktag21juli.de/

Neue Kassenzulassung für PrEP in der Region:
Wir gratulieren ganz herzlich Dr. Stephan Kreutz! Nach langem Ringen mit der Krankenkasse hat nun unser Hauptansprechpartner der Ärzt*innen die Kassenzulassung zur PrEP-Verschreibung. Damit wird die Liste der PrEP-Ärzt*innen mit Kassenzulassung in unserer Region erweitert:

Dr. Roger Vogelmann, Mannheim
Dr. Harald Schleyer, Mannheim
Dr Stephan Kreutz, Maxdorf
Dr. Katrin Schober, Heidelberg
Dr. Sascha Wohnsland, Oftersheim

Aktualisierte Broschüre zu Corona und HIV: hier

Pressemitteilungen der DAH: Immer mehr Menschen wissen: HIV unter Therapie nicht übertragbar

Neues Programmheft!
Unter Programmheft sind ab jetzt das neue Programmheft (2020/21) für KOSI.MA und PLUS zu finden. Gedruckte Exemplare können auch gerne bei uns angefragt werden!

Für Sichtbarkeit, Akzeptanz und Schutz! – Masken für die Community 2020

Vielen lieben Dank an alle, die Pride-Masken für die Community genäht, verteilt und getragen haben! Eure Fotos könnt ihr hier anschauen. Wir suchen weiterhin Menschen, die für das Projekt Masken nähen und verteilen möchten. Wer helfen möchte, kann sich hier melden: praktikum [at] kosima-mannheim.de. Den Aktionsaufruf findet ihr hier.

Gegen Spende gibt es hier noch Masken:
Frauenbuchladen Xanthippe, T 3,4 , 68161 Mannheim
Perle Kaffeebar, Meerfeldstraße 59, 68163 Mannheim
Wohnhunger – Feines für Zuhause, Seckenheimer Str. 23, 68165 Mannheim
Fremdformat Studio, Bergheimer Str. 29, 69115 Heidelberg
i-AM Designmanufaktur, Hauptstraße 152, 69117 Heidelberg
…und natürlich weiterhin bei uns im Büro!

ab jetzt: Jugendtelefon von profamilia Heidelberg: Flyer

PLUS schreibt:
Zu Corona-Zeiten haben wir unseren Newsletter um das Format "PLUS schreibt" ergänzt. Die Texte um das Leben von LSBTTIQ sollen zum Nachdenken und Austauschen anregen, PLUS und KOSI.MA freuen sich über Eure Ideen und Kommentare dazu und veröffentlichen sie gerne in kommenden Newslettern. Die Texte findet ihr unter Newsletter & PLUS schreibt.

Heimtest-Projekt S.A.M ausgeweitet:
Das Projekt S.A.M ermöglicht, sich zuhause selbst auf HIV und andere STI zu testen, einmalig oder im regelmäßigen Rhythmus. Stellen, die eine_n zu der Erstanwendung beraten können, sind jetzt in 12 Städten zu finden. Mehr Infos gibt es hier oder hier.

Von anderen Selbsttests (außer HIV-Selbsttest) auf Geschlechtskrankheiten, für die im Internet geworben wird, raten wir ab. Sie sind zwar legal, aber oft sehr ungenau. Das heißt: Viele Infektionen werden übersehen, können dann nicht behandelt werden und werden weitergegeben.

Chemsex (Kombination von Sex und Drogenkonsum, Sex unter Drogeneinfluss oder der Konsum von Drogen beim Sex):
KOSI.MA vertritt den Ansatz der akzeptierenden Drogenarbeit.
Die akzeptierende Drogenarbeit betrachtet Drogenkonsum differenziert als bewusste Konsumentscheidung zum Zwecke des Genusses oder der Selbstmedikation, als Lebensstiläußerung, oder auch als Krankheit, für die es angemessene, d. h. bedürfnisorientierte Hilfen und Therapien geben muss. Die Selbstbestimmung der Einzelnen steht dabei im Vordergrund.

Das bedeutet, wir stellen den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Es geht zentral um die Verbesserung der Lebenssituation bei gleichzeitiger Akzeptanz des Drogenkonsums.

Die Berater_innen bei KOSI.MA sind keine medizinischen Fachkräfte bezüglich verschiedener Drogen und deren Aus- und Nebenwirkungen, können aber psychosoziale und sozialrechtliche Unterstützung zum Thema selbstbestimmte Sexualität und Drogengebrauch bieten.

Auch Menschen, die (unter Drogen oder nüchtern) sexualisierte Gewalt erlebt haben (z.B. Nötigung, Missbrauch oder Vergewaltigung), können sich an uns wenden. Die Beratung ist anonym, kostenlos und ohne rechtliche Konsequenzen. Wir handeln nur im Sinne und auf Wusch unserer Klient_innen!!! Wir hören dir zu, helfen die Situation einzuschätzen und finden gemeinsam eine Lösung, die dir hilft!

In der Gewaltambulanz Heidelberg können rund um die Uhr Spuren von Gewalttaten gesichert werden (anonym, auch ohne polizeiliche Anzeige).

Mehr Infos zu Chemsex finden sich zum Beispiel bei der Deutschen Aidshilfe oder bei der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU.

HIV-Selbsttests:
Die HIV-Schnelltests zur Testung zuhause können nun auch online, in der Apotheke oder im Drogeriemarkt erworben werden. Wichtig: Zwischen möglichem Risikokontakt und Testung müssen mind. 12 Wochen liegen, damit der Test ein aussagekräftiges Ergebnis liefert. Außerdem sollte der Test die CE-Zertifizierung besitzen. Bei einem positiven Testergebnis muss weiterhin ein Bestätigungstest im Labor gemacht werden.

Bei KOSI.MA kann der Test innerhalb der Beratung oder beim Checkpoint (anonym und kostenlos) stattfinden. Hier kann auch geklärt werden, wann und wie oft eine Testung angebracht ist und wie mit einem möglichen positiven Ergebnis umgegangen werden kann.

PrApp-Studie 3. Befragungswelle:
Das Robert-Koch-Institut untersucht die Umstände, unter denen PrEP (nicht) bezogen wird. Eingeladen, an der Studie teilzunehmen, sind alle Menschen, egal ob PrEP-User_in oder noch nicht / nicht / nicht mehr:
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/H/HIVAIDS/Studien/PrApp-Studie.html

Hinweis zu Gmail- und Googlemail-Adressen:
Bei Gmail- und Googlemail-Adressen landen unsere Emails meist im Spamordner. Das liegt an den Algorithmen der Email-Anbietenden, weshalb wir im Moment nichts daran ändern können. Falls Sie / Du uns also mit einer Gmail- und Googlemail-Adresse kontaktierst, finden Sie / findest Du unsere Antwort vermutlich in deinen Spam-Mails.

 

Positiv Arbeiten:
Wir sind dabei, Ihr(e) / dein(e) Unternehmen / Organisation auch?

Gegen Diskriminierung von HIV-positiven Menschen und für ein gutes Miteinander am Arbeitsplatz, können Unternehmen und Organisationen diese Deklaration jetzt unterzeichnen und umsetzen: https://www.aidshilfe.de/positivarbeiten

 

PrEP ist da!:
Ab dem 01. September 2019 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die HIV-Prophylaxe PrEP. Damit ist ein Meilenstein beim Schutz vor HIV und Safer Sex 3.0 erreicht!

Die Kampagne der Deutschen Aidshilfe #PrEPistDa  will Aufklärung und Sichtbarkeit zum Medikament als Verhütungsmöglichkeit schaffen, mehr Informationen gibt es hier

Auch wir informieren und beraten regelmäßig zu PrEP, unter Beratung, Termine und Informationen zu PrEP.